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Gemüse-Special I: Isset schon wieder soweit????
Jaaaaa – Spargelzeit!

13. Mai 2016

Jetzt letztens beim Einkaufen, als mir der schon überall der Spargel entgegen sprang, fand ich ist es mal wieder Zeit für eine Runde Gemüse-Special. Und welches Gemüse eignet sich dafür aktuell am meisten??? Natürlich der Spargel ♥

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Der Spargel und ich hatten ja einen etwas schwierigen Start. Ich mochte ihn nämlich früher gar nicht. Ab 20 habe ich dann angefangen nur die Spitzen zu essen und seitdem ich etwa 24 bin, esse ich den Spargel so oft und so viel ich kann. Warum sich das so schlagartig geänder hat, mit Mitte 20, weiß ich noch nicht mal. Aber egal – ich freu mich und ich finde jedes Jahr immer wieder neue Rezepte, wie man den Spargel neu interpretieren kann. In meinem Gemüse-Special stelle ich euch aber wieder die gewohnten Kategorien vor:

Klassisch, Eingemacht, Süß und mal „Wat anderes“

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SPARGEL – EIN PAAR NÜTZLICHE INFOS:

Saison
Der Beginn der Spargelsaison ist immer etwas wetterabhängig. In wärmeren Jahren gab es schon Mitte März den ersten Spargel. Für mich persönlich beginnt die Saison Mitte April. Das Ende der Saison ist jedoch datumstechnisch festgelet auf den 24.Juni. Das kann ich mir auch super merken, weil mein kleiner Bruder da Geburtstag hat :-)

Lagerung
Wenn ihr frischen Spargel kauft, dann wickelt ihn in ein nasses Küchentuch und packt ihn in den Kühlschrank. Dort ist er locker 2-4 Tage haltbar. Grünen Spargel soll man stehend im Wasser lagern – der zieht wohl gerne noch Wasser. Wenn nicht, trocknet er ziemlich fix aus. Es gibt auch viele Leute, die ihren Spargel einfrieren. Ich bin nicht so der mega Fan davon. Ich esse lieber frischen Spargel :-) Aber wenn ihr ihn einfrieren wollt, dann schält ihn vorher, packt ihn in einen Gefrierbeutel und dann könnt ihr den Spargel auch noch ein halbes Jahr später essen.

Was ist drin?
Spargel besteht zu über 90% aus Wasser und hat pro Kilogramm nur knapp 150kcal. . Auf 100gr Spargel kommen 0,2gr. Fett und 3,9gr. Kohlenhydrate. Man kann ihn also ruhigen Gewissens in größeren Mengen verzehren. Die Inhaltsstoffe können sich aber auch sehen lassen, durch einen hohen Vitamingehalt an Vitamin C, E und B.

Und sonst….
• Grünen Spargel muss man nicht schälen -> einfach nur die holzigen Enden abschneiden.
• Sobald der weiße Spargel die Sonne erblickt, wird er lila.
• Spargel kann auch roh verzehrt werden.
• Der erste Spargel wurde in Deutschland Ende des 16. Jahrhundert aufgetischt.
• Frischen Spargel erkennt man an:
                         Die Schnittstellen sind feucht und glänzend;
                         Die Stangen fühlen sich fest an und die Köpfe sind geschlossen;
                         Die Spargelstangen riechen nicht säuerlich und quietschen wenn man sie aneinander reibt.

• Menschen mit Gicht oder Nierensteinen sollten Spargel eher reduziert essen oder ganz vom Speiseplan streichen. (Der hohe Anteil an Purinen im Spargel wird in Harnsäure umgewandelt.)

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Im ersten Beitrag des Gemüse-Specials stelle ich ja immer die klassische Variante vor. Für mich sind das zwei Gerichte. Zum einen die klassische Spargelsuppe und zum anderen der gekochte Spargel mit Kartoffeln, Sauce Hollondaise und eventuell Schinken. Da ich Variante zwei aber schon vorgestellt habe auf dem Blog, habe ich mich für die Spargelsuppe entschieden.

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Klassische Spargelcremesuppe


Zutaten – 4 Personen

• 500 gr Spargel
• 50 gr Butter
• 2 EL Mehl
• 400-500 ml Gemüsebrühe
• 1 Eigelb
• 150 ml Weißwein
• 1 Zitrone
• 2 Schalotten
• 2 Scheiben Roggen- oder Schwarzbrot
• kleine handvoll glatte Petersilie
• Zucker, Salz, Cayennepfeffer oder schwarzer Pfeffer, Muskatnuß

Zubereitung

• Schalotten fein würfeln und in Butter leicht anschwitzen. 1 EL Zucker drüber streuen und ganz leicht karamellisieren lassen. Mit der Brühe ablöschen.
• In der Zwischenzeit den Spargel schälen. Die Köpfe schneide ich immer ab und serviere sie quasi als Einlage zu der Suppe.
• Den geschälten Spargel hinzugeben (Eventuell den Spargel halbieren oder dritteln) und alles ca 30 min köcheln lassen.
• Im Anschluss alles gut pürieren.
• Butter im Topf auslassen und das Mehl hinzugeben. Gut verrühren – es sollen sich keine Klümpchen bilden. Das Ganze mit dem Weißwein ablöschen.
• Wieder gut rühren!!!!!!
• Dann die pürierte Spargelsuppe hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken.

• Brotscheiben würfeln und in eine Pfanne mit etwas Butter geben. Schön goldbraun braten. Im Anschluss das Brot herausnehmen und die Spargelköpfe 5 Minuten anbraten.
• Suppe mit den Brotcroutons, den Spargelspitzen und glatter Petersilie bestreut servieren.

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Übermorgen kommt dann die süße Variante. Ich habe ein wenig länger nach einem passenden Rezept gesucht, bin aber fündig geworden. Ich liiiiiiebe das Rezept und bin gespannt, ob ihr es auch so mögt.

FAZIT 1: Spargelzeit is geil ♥

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3 Comments

  • Reply Haydee 13. Mai 2016 at 15:32

    Obwohl ich ja gedünsteten weißen Spargel nicht mag, esse ich Spargelcremesuppe recht gerne. Und die ins Weckglas zu packen, ist auch ne prima Idee :-) ♥

    • Reply Tine 13. Mai 2016 at 15:35

      Hihi – das war mehr dem geschuldet, dass ich keine schönen Suppenteller gefunden habe :-) Und dann hab ich vor lauter Frust die Weckgläser genommen. Das Ergebnis hat mich dann aber zufrieden gestimmt :-) :-) :-)

  • Reply Gemüse-Special IV: Panierter Spargel mit Spargeldip - Pottlecker 19. Mai 2016 at 20:46

    […] Klassische Variante: Spargelcremesuppe Süße Variante: Süßes Spargelcarparccio mit frischen Erdbeeren und Vanille-Prosecco-Sößchen Eingelegt: Eingelegter Spargel mit Orangenaroma Mal wat anderes: Spargelstangen mit einer Haselnuss-Pistazien-Panade und Spargeldip […]

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