Lecker on tour Ruhrpott Liebe

    *3 Gänge für ein Hallelujah – Das „Dinner for ten“ in der Bochumer Christuskirche

    23. Juli 2019

    {*Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bochum Marketing entstanden. Jeglicher Inhalt dieses Artikels spiegelt aber meine persönliche Meinung wieder!}

    Vor ein paar Wochen wurde ich von Bochum Marketing angesprochen, ob ich nicht Lust hätte bei der Kampagne Dinner for ten mitzuwirken. Die Idee hinter der Kampagne ist es an 10 ganz besonderen Orten in Bochum, 10 Dinner stattfinden zu lassen, mit jeweils einem Gastgeber und jeweils 10 Gästen. Und diese Idee ist wirklich aufgegangen. So gab es Dinnerabende im Bergbaumuseum, im Vonovia Ruhrstadion, im Deutschen Bergbau-Museum oder, wie in meinem Fall, in der Christuskirche.

    dinnerforten

    Als Gastgeber wurden richtige Bochumer „Typen“ ausgewählt, zum Beispiel ein Friseur, ein Touristiker, der Feuerwehrchef und eine Bezirksbürgermeisterin. Die Pätze für das Dinner konnte man nicht kaufen, sondern hier entschied das Losglück. Es wurden insgesamt 50 Plätze für eine Person, plus Begleitperson verlost und wer einen Platz ergattern konnte, darf sich wirklich glücklich schätzen, da über 1200 Leute bei der Verlosung mitgemacht haben.

    Ich hab das Glück Blogger zu sein, denn bei jedem Dinner sollte ein Blogger dabei sein, um über die Geschehnisse zu berichten. Nur den Ort konnte ich mir nicht aussuchen, der wurde nämlich auch zugeteilt. Am Ende bin ich aber sehr happy mit der Christuskirche gewesen. Unter anderem weil an meinem Dinnertag ca. 34 Grad Außentemperatur war und die Christuskirche wahrscheinlich mit einer der kühlsten Orte in Bochum war an dem Tag. ;-)

    dinnerforten

    Die Christuskirche ist eine evangelische Kirche und liegt eigentlich mitten im Herzen von Bochum am Westring. Der Grundstein für die Kirche wurde am 15. Mai 1877 fertig gestellt wurde der 72 Meter wurde etwa am 24. Oktober 1878. Dinniert wurde im Neubau und die Kolleginnen von Bochum Marketing haben sich wirklich ins Zeug gelegt bei der Deko. Alles war in leicht bläulichem Licht angestrahlt, die Tischblumen waren ganz tolle Hortensien, natürlich auch in blau, einfach überall fand man das Bochumer blau, selbst auf den Weingläsern war das Bochumer Logo verewigt. Ich mag das ja einfach, wenn die Tischdeko bis ins Letzte durchdacht ist. Das Auge isst halt doch mit. :-)

    dinnerforten

    dinnerforten

    Ich find ja bei solchen Abenden immer besonders spannend, wer denn da noch so mit einem am Tisch sitzt. Ich bin mir sicher, dass wird jeder nach seinem Dinner sagen, aber ich bin schon fest überzeugt, dass ich die beste Gruppe hatte. Wir sind alle sofort ins Gespräch gekommen und man hatte nicht eine Sekunde das Gefühl, dass die Gesprächsthemen abebben. Wobei hier bestimmt auch unser Gastgeber Thomas Baek (Bild unten ganz links) dazu beigetragen hat. Thomas ist Leiter der Touristinfo und ich fand es einfach ultra sympathisch, mit wieviel Heimatliebe er über Bochum spricht. Thomas war dann auch wirklich interessiert daran, was denn Bochum für uns ist und was Bochum für uns ausmacht.

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    Ich hatte da nur eine Antwort parat: „Bochum ist ne „Draussen-Sitz-Stadt“. Ich habe selten eine Stadt erlebt, wo man ne Bank oder irgendwelche Blöcke, wie am Schauspielhaus, draußen hinstellt und die Leute setzen sich einfach drauf. Find ich persönlich aber sehr sympathisch.“

    dinnerforten

    Neben den netten Tischgesprächen, fand ich es aber total klasse dem Koch bei seinem Tun über die Schulter schauen zu können. Ich find ja offene Küchen in Restaurants schon immer so klasse und hier hat Marcus Keimling ja quasi auf meinem Teller das Menü zuende gekocht. Ich konnte mich dann auch nicht zurückhalten und habe gefühlt 500 Fotos geschossen. Besonders cool fand ich die Idee mit der in Weihrauch geräucherten Garnele. Deswegen auch der Dampf auf dem obigen Bild. Tolle Idee und dieser leichte Weihrauch Geschmack passte ganz wunderbar zur Garnele.

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    So, kommen wir jetzt zu den wirklich wichtigen Dingen. Also für die mich wichtigen Dinge, nämlich wat gab es denn jetzt zu futtern.

    MENÜ | DINNER FOR TEN | CHRSTUSKIRCHE | FORSTHAUS

    Waldpilz-Essenz
    Oblate & Garnele aus dem „Weihrauch“ | Safran & Urkörner | ungesäuertes Brot | Steinsalzbutter

    ***

    Im eigenen Saft confiertes Ochsenfilet
    Mönchspfefferjus | Wurzelgemüse | Dinkel-Kartoffelplätzchen

    ***

    Clementinen-Crème Brûlée
    Ingwer-Erdbeersalat | Bischofskraut | Met

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    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mega begeistert war von dem Menü. Gekocht hat Marcus Keimling vom Forsthaus in Bochum und was ich ganz besonders toll fand, dass sich die Location im Menü wiedergefunden hat. Marcus hat sich richtig Gedanken gemacht, wie man das Kirchenthema aufgreifen kann und so wurde mit Bischofskraut, Weihrauch, Met und Mönchspfefferjus gearbeitet. Hört sich nicht nur toll an, sondern hat auch ultra lecker geschmeckt. Besonders in die Mönchspfefferjus hätte ich mich reinlegen können. Toll! ♥ ♥ ♥

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    Abschließend kann ich echt nur sagen, dass es eine wirklich tolle Kampagne war, die für mich alles auf einen Teller brachte: Tolle Locations, leckeres Essen und richtig nette Menschen. Der Sinn hinter der ganzen Aktion war es ja sowohl Bochumern, als auch Touristen, Studenten oder Nachbarn aus anderen Städten, das Bochumer Lebensgefühl zu vermitteln, bzw. darzustellen, was unsere Stadt denn so besonders macht. Ich kann nur sagen, dass dies selbst für mich als (Wahl-)Bochumerin geklappt hat. ♥ ♥ ♥

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    Wer noch ein wenig mehr zu unserem Dinner erfahren möchte, kann sich gerne das Video dazu anschauen.

    Und wer mal wissen will, wie es bei den anderen Dinnerabenden so ablief, der kann mal beim Julius vorbeischauen. Der durfte nämlich im Bergbaumuseum dinnieren.

    Fazit 1: Mal Keine 10 Gebote in der Kirche zu hören, sondern mit 10 Gästen zu quatschen war wirklich mal was anderes.
    Fazit 2: Hut ab nochmal an Marcus Keimling für das echt tolle Essen!

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